≡ Menu

Handyortung jetzt starten »

Schutz vor ungewollter Handyortung

Wenn dir der Schutz deiner Privatsphäre im Zeitalter der Geheimdienste und Überwachung wichtig ist, solltest du deine persönlichen Daten und auch deinen Standort möglichst sicher vor Zugriffen von außen schützen. Gerade für versierte Personen oder Gruppen ist es nämlich recht einfach, auch ohne dein Wissen an die genannten Daten zu gelangen. Aus diesem Grund zeigen wir dir fünf Mittel, welche dich vor der Überwachung von außen bewahren.

1. Deaktiviere den GPS-Dienst

Derzeit ist eine auf wenige Meter präzise Ortung eines Handys nur über GPS möglich. Solltest du GPS auf deinem Smartphone deaktivieren, bist du daher gegen eine exakte Positionsbestimmung weitgehend geschützt. Gleichzeitig verlierst du allerdings ein wenig Komfort: Apps, welche dir vielleicht Restaurants in der Nähe empfehlen oder auch Navigationsdienste wie HERE, Navigon oder Google Maps, sind zwingend auf GPS angewiesen.

Speziell gegen das Problem mit Navigationssoftware helfen nur echte Navigationsgeräte als Ersatz für das Smartphone (wobei das Gerät dann wiederum über GPS funktioniert und eine Nachverfolgung unter hohem Aufwand wieder möglich wäre). Nicht schaden kann jedoch die generelle Abschaltung der GPS-Funktion auf deinem Handy, sofern du sie nicht benötigst. Das hat den angenehmen Nebeneffekt, dass der Akku ein wenig entlastet wird.

2. Behalte Spionage-Apps im Auge

Eine wirklich umfangreiche Überwachung auf deinem Handy – wie etwa ein Protokoll deiner Eingaben – ist nur dann möglich, wenn auf dem Gerät durch direkten Zugriff Software installiert wird. Gängige Spionage-Apps hingegen kannst du recht einfach identifizieren, indem du dir Liste deiner installierten Anwendungen auf unbekannte Apps hin untersuchst. Häufig genutzte Programme für diesen Einsatzzweck sind beispielsweise StealthGenie, SpyBubble oder auch mspy.

3. Verleihe dein Smartphone nicht

Wie bereits beschrieben, ist die Überwachung deines Handys (oder auch Tablets) im großen Stil nur durch die Installation von Software möglich. Dazu muss das Gerät in die Hände einer anderen Person gelangen. Die Nutzung von Diensten für die Handyortung hingegen verlangt nach einer einwandfreien Identifikation deinerseits, denn dafür musst du einen speziellen Code auf einem Web-Interface eingeben. Um an diese Daten zu gelangen oder auch die genannte Software zu installieren, benötigen geübte Hände nur wenige Minuten. Du solltest dein Smartphone daher auf keinen Fall verleihen – und wenn doch, dann nur an vertrauenswürdige Personen.

4. Installiere einen Virenscanner

Populäre Anti-Malware-Programme wie avast! sind sowohl für den Schutz gegen Viren als auch Spionageprogramme konzipiert. Die erwähnten Trojaner etwa, welche Eingabedaten protokollieren und übermitteln, werden durch Software dieser Art ebenfalls erkannt. Leider ist es sehr schwierig, speziell angepasste Programme zu erkennen. Die Autoren dieser Schadsoftware können ihre Software daher häufig genug unerkannt auf ein Smartphone schleusen. Du kannst dir folgendes Video der PC-Zeitschrift CHIP anschauen, um zu erkennen, wie schnell dieser Vorgang vonstattengeht:

5. Installiere spezielle Anti-Spionage-Tools

Da es, wie beschrieben, sehr schwer sein kann, Programme dieser Art auf deinem Handy überhaupt zu identifizieren, ist die Auswahl an wirklich hilfreichen Apps eher gering. Es bleibt zu hoffen, dass die Autoren dieser Tools in den kommenden Jahren etwas mehr Engagement an den Tag legen. Bis dahin ist die Installation von SnoopSnitch aus dem Google Play Store ratsam, welche zumindest auf Android-Geräten die genannte Funktion zu erfüllen versucht.

Ein wenig mehr Informationen über diese App haben wir in diesem Artikel für dich zusammengestellt.