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Wie kann man ein Android Handy orten?

Durch den in jedem Android-Handy verfügbaren Geräte-Manager ist die Ortung von Handys mit dem Google-Betriebssystem einfach und kostenlos. Wie alle anderen Dienste dieser Art benötigt jedoch auch dieser Vorgang eine vorherige Konfiguration. Eine auch im Notfall schnelle und einfache Ortung ist dann über die folgenden Schritte machbar.

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Schritt 1: Aktivierung des Geräte-Managers von Android

android-screenshot--remote-geraete-managerDie einzige technische Voraussetzung für die Ortung über ein Web-Interface mithilfe von Android ist Version 2.2 (oder besser) des Betriebssystems. Damit die Lokalisierung beim Verlust erfolgen kann, ist zunächst die Aktivierung des Geräte-Managers notwendig. Das geht am besten über Einstellungen -> Sicherheit -> Geräteadministration. Dort befindet sich der Android Geräte-Manager, der hier aktiviert werden muss.

Für die Ortung über den GPS-Dienst muss die Standortbestimmung außerdem permanent aktiviert sein. Das geschieht am einfachsten über Einstellungen -> Standortzugriff -> Zugriff auf meinen Standort. Offensichtlich beeinträchtigt dies die Privatsphäre ein wenig, aber im Interesse der Sicherheit des eigenen Handys sollte das in Ordnung ein. Tipp: Falls der Android Geräte-Manager nicht verfügbar ist, kann dieser auch im Google Play Store heruntergeladen werden.

Schritt 2: Abrufen des Standorts über den Browser

Sofort nach der in Schritt 1 beschriebenen Einrichtung kann das Smartphone jederzeit über einen beliebigen Internetbrowser geortet werden. Zunächst ist dafür die Anmeldung im Online-Geräte-Manager von Android notwendig, dafür ist dieselbe Kombination aus E-Mail-Adresse und Passwort wie auf dem Android-Handy notwendig. Anschließend ist die Standortbestimmung sofort möglich. Nützlich ist außerdem das Abspielen eines Klingeltons, der auch im lautlosen Modus ertönt – denn so kann das Gerät auch in der eigenen Wohnung gefunden werden.

Der Zugriff auf einige grundlegende Funktionen ist hier ebenfalls möglich, sodass etwa eine Passwortsperre eingerichtet werden kann. Auch die Darstellung einer Nachricht oder einer Telefonnummer auf dem Sperrbildschirm ist möglich, sodass ein ehrlicher Finder das Gerät sehr einfach an den rechtmäßigen Besitzer zurückgeben kann. Offensichtlich helfen diese Schritte nicht weiter, wenn das Gerät etwa bei einem Ausflug im Wald verlorengegangen ist.

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Schritt 3: Permanente Löschung der Daten

Ein letzter, recht drastischer Schritt ist die Wiederherstellung der Werkseinstellungen und damit auch das Löschen aller Inhalte, die auf dem Gerät gespeichert sind. Betroffen sind dadurch also Bilder ebenso wie Nachrichten oder auch Musik und Videos sowie Dokumente. Diese Aktion kann nicht rückgängig gemacht werden, die Daten sind also verloren. Auch ist die Ortung des Handys danach nicht mehr möglich, da der Android Geräte-Manager ebenfalls gelöscht wird. Ein vorheriges Backup ist also dringend anzuraten. Falls das Handy gerade offline ist, aktiviert sich die Wiederherstellung beim nächsten Internetzugriff.

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